Es ist wichtig, jeden Tag Zeit zu reservieren für wahlloses Surfen. Sich einfach in den warmen Wellen des Internets schaukeln zu lassen, ziellos, und zu geniessen, an was es einem so vorbeitreibt. Man kann so viel Spaß haben dabei und so viel lernen. Was ich zum Beispiel noch nicht wußte, ist, daß es Preise für absurde Wissenschaft gibt. Vermutlich trage ich Eulen nach Athen und für euch alle sind das schon alte Hüte, aber ich bin zu begeistert, um das für mich zu behalten, bloß um gebildeter zu wirken als ich es bin.
Da gibt es zum Beispiel den Ig-Nobelpreis. Und ein Blog dazu. Das mich auch gleich zu faszinierenden neuen Erkenntnissen über Behaarung geführt hat. Noch ein Paper, das ich lesen will. Ächz. Jedenfalls ist das ein schöner neuer potentieller Spleen für mich- und nicht so morbide wie die Darwin Awards. Ich werde es aber trotzdem nicht aufgeben, Heroic Failures aus der Zeitung auszuschneiden. Keine Chance.
23.Januar 2007 um 17:57 |
Ui ja! Wobei ich den Artikel über die „Super Furry Animals“ deshalb besonders lustig finde, weil er so zwanghaft versucht, diese Forschungen in Verbindung mit Haarausfall („Male Pattern Baldness“) zu bringen, wo es den Manchester-Leuten ja offensichtlich eigentlich um ernsthafte Erkrankungen (ektodermale Dysplasie) geht…aber das ist für den Durchschnitts Leser von „Men’s Health News“ natürlich nicht sooo interessant
Wissenschaftsjournalismus ist doch echt was Schönes. Da sollte man auch mal einen Preis ausloben, für besonders irreführende Darstellungen vor Forschungsgebieten!