Archive for the ‘Brot und Spiele’ Category

Selbstversuch Salmonellen

30.Januar 2008

Ich habe Hackfleisch in Bolognese verwandelt, bevor mir eingefallen ist, dass es schon drei Tage im Kühlschrank war. Aber jetzt schmeckt es auch zu gut, um es noch wegzuschmeissen. Solltet Ihr also ein paar Tage nichts von mir hören- ich überlebe bestimmt. Seit ein Italienisches Lokal mal versucht hat, mich mit Canneloni zu vergiften, halte ich mich für unbesiegbar. Zumindest, was Hackfleisch betrifft.

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Bereicherung meines Speiseplans

10.Januar 2008

Liebe Gourmets und Gesundheitsapostel- lest diesen Eintrag auf eigene Gefahr, ich übernehme keinerlei Verantwortung für eventuelle Auswirkungen auf euren Gemütszustand.

Ich habe entdeckt, dass man selbst Currywurst mit Pommes machen kann! Und zwar richtig gut. Vorausgesetzt, man verwendet billigen deutschen Haushaltscurry, nicht das Höllenzeug, das Muttern aus den Schatzkammern Asiens mitgebracht hat. Und das Beste: Wenn man selbst freilaufende Kartoffeln dafür dahingemetzelt hat, hat man plötzlich auch bei fett(t)riefenden Pommes ein gutes Gewissen, sie als Gemüse zu deklarieren. Hach, kann das Leben schön sein.

Currywurst

Tiere aus Heu II

6.Januar 2008

Es ist schon wieder passiert. Jemand hat mich gefunden als er/sie nach „Tiere aus Heu“ suchte. Ohne Anführungszeichen, natürlich. Obwohl man mich ja inzwischen auch mit Anführungszeichen findet, aber das tut nichts zur Sache.

Empfehlung: Kauft Euch dieses Buch und belästigt mich nicht mehr. Es GIBT keine Bastelanleitungen im Netz. Hier schon gar nicht. Mich interessiert nämlich immer noch der Heuaufguss viel mehr.

Kaffee rehabilitiert

6.Februar 2007

Wieder einmal habe ich eine gute Nachricht verpasst. Was nicht weiter schlimm ist, war mir die Eigenschaft von Kaffee als „Flüssigkeitsräuber“ doch schon immer ziemlich egal. Ich trinke definitiv genug, selbst wenn ich Kaffee anderthalbfach abziehen muss. Muss ich aber ab jetzt nicht mehr: Sogar die Deutsche Gesellschaft für Ernährung spricht, dass Kaffee den Wasserhaushalt des Körpers nicht nennenswert beeinflusst, wenn man daran gewöhnt ist. Etwas peinlich ist mir allerdings, dass ich das aus der Zeitschrift meiner Krankenkasse erfahren musste. Und dass auch die es erst ein Jahr später veröffentlichen. Welcher Journalist bitte traut sich sowas!? Trotzdem: Hoch die Tassen! Auf die bittere Suppe!

nichts ist unmöglich, ausser man tut es

26.Januar 2007

Wieder mal so ein Suchbegriff, über den ich gefunden wurde. Er nagt an mir. Das heißt doch „Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es“, oder? So, wie es da steht, ist es paradox. Und über Paradoxes muß ich doch immer stundenlang nachdenken, um zu ergründen, ob es wirklich paradox ist oder nur so tut. Wie gemein. Wer mich also ärgern will, baue aus Worten dieses Blogs etwas Paradoxes und jage es durch eine Suchmaschine. Wer hier demnächst seine Suche liest, hat gewonnen und bekommt ein Keks. I dare you.

Alles ist doch zu irgendwas gut…

22.Januar 2007

… , auch, wenn es auf den ersten Blick oft nicht so klar wird, was das sein könnte. Dieses Stöckchen zum Beispiel, das mir die fernseherin zugeworfen hat. Ich soll meine zehn nutzlosesten Fähigkeiten auflisten. Kurz konnte ich mich noch in der Illusion wiegen, nur sehr sinnvolle Dinge zu können. Das ging schnell vorbei. Leider.

  1. Bücher verkehrt herum lesen. Ich bilde mir manchmal ein, es trainiert mein Hirn, wenn ich das Buch auf den Kopf stelle. Und wenn es dafür nichts hilft, dann gucken doch zumindest andere Menschen komisch. Hihi.
  2. Mit der linken Hand schreiben. Sieht immer noch schrecklich aus, ist aber immerhin inzwischen lesbar. Man weiß ja nie, wann man sich mal den Arm bricht oder so. Bis dahin völlig sinnlos.
  3. Kann ich ja noch nicht, aber schon der Versuch ist ziemlich sinnlos: Japanisch. Immerhin bin ich doch eigentlich entschlossen, nie wieder in ein Flugzeug zu steigen. Mit wem sollte ich also reden? Bleibt mir also doch nichts anderes übrig, als es gut genug zu lernen, um lesen zu können.
  4. Die Wahrscheinlichkeiten berechnen, mit denen ein equiner Nachkomme zweier auf fragliche Farben genotypisierter Eltern eine bestimmte Farbe hat. Völlig sinnlos. Ich züchte keine Pferde, kein Züchter fragt mich und überhaupt läßt fast niemand seine Pferde auf Reinerbigkeit bestimmter Farben testen. Viel zu teuer.
  5. Gleich nochmal Pferde: Mindestens fünf unserer Rösser kann ich an den Pferdeäpfeln unterscheiden. Aber ich würde wetten, daß das bei „Wetten Dass“ keiner sehen will.
  6. Ich mache einen ganz hervorragenden Bananen-Tomaten-Reis. Den will bloß irgendwie immer niemand ausser mir essen.
  7. Rückwärts einparken. Ok, es gibt auch Tage, wo ich es einfach nicht hinbekomme, aber im allgemeinen klappt es doch sehr gut. Ist bloß völlig sinnlos, wenn man mit zehn Leuten zusammen wohnt, die entweder nicht wollen oder nicht können (was zutrifft, habe ich bis heute nicht herausgefunden)- die Parkplätze reichen nie. Nie. Nie.
  8. Erkennen, ob irgendwo im Haus ein Fenster offen ist. Es zieht dann nämlich hier am Schreibtisch subtil an meine Füße. Hilft mir das? Nein. Ich renne dann bloß immer den halben Tag herum, um Fenster und Türen zuzumachen, die umgehend irgendwer wieder aufmacht. Zeitverschwendung.
  9. Mit dem Rauchen aufhören. Das tue ich so etwa viermal im Jahr, habe also inzwischen wirklich Übung. Das Dumme ist bloß: Ich weiß immer spätestens nach drei Monaten nicht mehr, warum ich auf die paar Kippen eigentlich verzichten soll. So ungesund können fünf oder sechs am Tag doch gar nicht sein, wie ständig über sie nachzudenken und zu bezweifeln, ob man wirklich aufgehört haben will.
  10. Zimmer optimiert mit Regalen vollstellen. Brauche ich jetzt nicht mehr, weil ich endlich genug Platz habe. Aber ich könnte vielleicht in der Bücher-Unterbring-Beratung groß rauskommen…

Ob ich das Stöckchen dem Business Burschi zuwerfen soll? Na, er muß ja nicht fangen, wenn er nicht mag. Ich glaube, er kann eh eher nutzliche Sachen…

Luststock

7.Januar 2007

Wieder etwas gelernt. Zufällig bin ich auf Gernot Katzers Gewürzseiten gelandet und habe bei der Gelegenheit geschaut , ob man aus Latschen nicht doch Brot machen kann. Oder aus Kiefern. Doch Fehlanzeige. Niemand scheint sie essen zu wollen; Ausser unseren Pferden, natürlich. Jedenfalls bin ich, im Index das L überfliegend, über das Wort „Luststock“ gestolpert. Dahinter verbarg sich Liebstöckel, zu meinem Leidwesen auch bekannt unter dem Namen „Maggi-Kraut“. Eine Pflanze nach einer künstlichen Substanz zu benennen finde ich barbarisch, vor allem, wenn es sich um eine Substanz handelt, die ich nicht mag. Noch mehr, wenn sie schon so wunderschöne Namen haben, wie den neu erlernten Luststock. Und gleich noch eine Lektion: Daß man bei Ciao! auch Kräuter bewerten kann, das wußte ich auch nicht. Hier eine wenige begeisterte Bewertung: Der Luststock ist ein Fruststock. Mir gefällt schon alleine das Wort so, daß ich demnächst auch von der Pflanze mehr verzehren werde. Es ist ja ohnehin Suppenzeit.

Latschen aus Brot

5.Januar 2007

Der Suchmaschinenfund des Tages. Also, die Worte des Tages, mit denen mein Blog gefunden wurde. Wie immer. Jedenfalls hat da ernsthaft jemand nach Latschen aus Brot gesucht und kam (durch seinen unverantwortlichen Mangel an Gänsefüßchen mal wieder) bei mir raus. Obwohl ich definitiv nie etwas über Latschen aus Brot geschrieben habe. Allein schon der Gedanke widert mich an. Bwäh!

Vorsätzlich

5.Januar 2007

In der Hoffnung, daß sie länger halten, wenn ich sie öffentlich mache, hier die Neujahrsvorsätze.

– Gewinnorientierter arbeiten

– Mehr mit Freunden unternehmen

– Konsequenter laufen; Heißt: Gezielt auf den Halbmarathon zu

– Mehr reiten

– Öfter in die Berge

– Mehr Japanisch lernen

– Absurde Papers, die zu meiner Allgemeinbildung beitragen könnten, nicht nur herunterladen sondern auch lesen

Und bevor jetzt irgendwer sagt, daß relative Vorsätze („Mehr…“) völlig sinnlos sind: Ich habe das alles quantifiziert. Aber mit den genauen Zahlen werd ich euch jetzt wirklich nicht langweilen.

Kokettieren mit Klischees

30.Dezember 2006

Ehrlichgesagt weiß ich nicht, ob ich Country-Musik nicht nur wegen positiver Jugenderinnerungen so mag. Mit Carola in ihrem alten Pajero vor sechs Uhr morgens unterwegs zu sein zu einem gemütlichen Sommertag im Pferdestall, ein bißchen Cowboy spielen… Das war schon was ganz Besonderes. The Summer of my Dreams. Geblieben sind mir ein Hut, ein Pferd und der Cowboy im Hinterkopf. Immer mal wieder frage ich mich, ob es nicht doch eine Lebenseinstellung ist und ich mehr daraus machen sollte. Zum Beispiel, wenn ich Adam&Steve sehe und die da so schön tanzen. Heute bin ich also mal durch’s Web gesurft und habe geschaut, was hier in der Gegend so Country&Line Dance-mäßig los ist. Erstaunlich viel. Ob ich auch was in der Richtung unternehmen werde… Ich weiß es nicht. Aber es ist doch gut, seine Optionen zu kennen.

Angefangen hat das ganze aber mit einem E-Book. Ich habe den RSS-Feed vom Internet-Archive abonniert und so viel Spam er auch ins Haus flattern läßt, oft sind auch interessante Bücher dabei. Heute war es The Music Internet Untangled, ein Führer für musikalische Entdeckungsreisen im Netz. Ich habe nur ganz flüchtig reingelesen, aber allein die Existenz dieses Werks hat mich wieder dran erinnert, wie man ganz legal an eine Fülle von Musik kommt im Internet. Also habe ich meinen Stationripper gesucht (irgendwo auf C versteckt, da lange nicht benutzt) und angefangen, von einem Country-Sender zu rippen. Einem Mainstreamigeren, wo die Musik nicht gar so sehr wiehert, Musiker wie Shania Twain und Garth Brooks sind ja inzwischen schon fast salonfähig. Und während ich da so in Nostalgie schwelgte und der Zeiten gedachte, als es noch extrem schwer war, an diese Musik zu kommen (meine drei, vier Kassetten habe ich zutodegehört…), fing ich eben an, nach Tanzvereinen zu surfen, weil man aus der Musik ja auch was machen könnte.

Auf was stoße ich da? In einem Line Dance Forum stehen die Die Top beliebtesten Line Dance Tänze 12-2006 und an erster Stelle finde ich I Don’t Feel Like Dancing von den Scissor Sisters. Ach. Country ist das nicht wirklich, oder? Egal. Die CD Ta-Dah habe ich mir ja zu Weihnachten geschenkt. Und gestern auch schließlich bekommen. Meine Erfahrung mit CDWow. Keine Versandkosten ist ja gut und schön, aber wenn der Versand dann aus HongKong erfolgt und beinahe zwei Wochen dauert… Nicht so toll. Das macht die CD aber natürlich nicht schlechter. Es ist richtig schöne Gute Laune-Musik. Auf der nächsten WG-Party (sollte es dazu jemals wieder kommen…) werde ich es mir nicht nehmen lassen, das eine oder andere Lied davon zu spielen. Auch und erst recht, wenn es bis dahin wieder out ist. *g*